Artemis
Artemis-Programm
Das Programm der NASA und ihrer Partner, das Menschen zurück zum Mond bringen und längere Aufenthalte dort vorbereiten soll.
Erklärung öffnen : Artemis-ProgrammRaumfahrt verständlich erklärt
Von A wie Apogäum bis Z wie Zündung: Finde verständliche Erklärungen zu Missionen, Raumfahrzeugen, Technik und Mondforschung.
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Artemis
Das Programm der NASA und ihrer Partner, das Menschen zurück zum Mond bringen und längere Aufenthalte dort vorbereiten soll.
Erklärung öffnen : Artemis-ProgrammRaketen
Die Schwerlastrakete der NASA, die Orion mit Besatzung ins All bringt.
Erklärung öffnen : Space Launch SystemRaumfahrzeuge
Orion ist das bemannte Raumfahrzeug des Artemis-Programms. Es soll Besatzungen in die Nähe des Mondes transportieren und sicher zur Erde zurückbringen.
Erklärung öffnen : OrionArtemis
Das frühere Konzept einer kleinen Raumstation in Mondnähe. NASA kündigte im März 2026 an, Gateway in dieser Form zu pausieren.
Erklärung öffnen : GatewayNavigation
Eine Umlaufbahn um den Mond.
Erklärung öffnen : MondorbitRaumfahrzeuge
Die Mondlandefahrzeuge, die Astronauten aus einer Mondumlaufbahn zur Oberfläche und zurück bringen sollen.
Erklärung öffnen : Human Landing SystemMond
Die lose Schicht aus Staub und Gesteinsbruchstücken, die die Mondoberfläche bedeckt.
Erklärung öffnen : MondregolithNavigation
Der Zeitraum, in dem ein Start möglich ist, damit ein Raumfahrzeug sein Ziel auf der geplanten Bahn erreicht.
Erklärung öffnen : StartfensterDas Gegenstück ist das Perigäum. Bei Bahnen um den Mond spricht man von Aposelenum, allgemein von Apoapsis.
Unterzeichnende Staaten verpflichten sich unter anderem, Daten offenzulegen, sich bei Notfällen zu helfen und historische Landestellen zu schützen. Die Grundsätze sind politisch, nicht völkerrechtlich bindend.
Orion flog ohne Besatzung in eine weite Mondumlaufbahn und kehrte nach 25 Tagen zurück. Der Flug prüfte Rakete, Kapsel und Hitzeschild unter echten Bedingungen.
Mission Artemis IDie Besatzung testete an Bord von Orion Lebenserhaltung, Steuerung und Kommunikation auf einem Vorbeiflug am Mond – ohne Landung.
Mission Artemis IIDie Mission soll das Andocken an Testversionen der Landefahrzeuge erproben – die Generalprobe für eine spätere Landung.
Mission Artemis IIIArtemis verbindet Rakete, Raumfahrzeug, Landefahrzeuge und Bodensysteme. Partner wie ESA, JAXA und CSA steuern Bauteile und Astronauten bei.
Alle MissionenEVA steht für Extravehicular Activity. Auf dem Mond gehören dazu Probenentnahmen, Aufbau von Instrumenten und Erkundung der Umgebung.
Das SLS nutzt zwei Feststoffbooster, die in den ersten gut zwei Minuten den größten Teil des Schubs liefern.
Das Crew Module trägt den Hitzeschild und landet an Fallschirmen im Pazifik. Servicemodul und Rettungssystem werden vorher abgetrennt.
Für Artemis liefert die ESA das Europäische Servicemodul, das Orion mit Antrieb, Strom und Atemluft versorgt.
Gebaut wird es im Auftrag der ESA. Seine vier Solarflügel erzeugen den Strom, sein Haupttriebwerk führt die großen Bahnmanöver aus.
Der Mond hat keine Atmosphäre im eigentlichen Sinn. Seine Exosphäre ist so dünn, dass sie für Menschen und Technik praktisch einem Vakuum entspricht.
Hat der Mond eine Atmosphäre?Beim Mond liegt sie wegen der geringeren Masse bei etwa 2,4 km pro Sekunde. Das macht Starts von der Mondoberfläche deutlich einfacher.
Das Gateway sollte als Umsteigepunkt zwischen Orion und den Landefahrzeugen dienen. Ob und in welcher Form es gebaut wird, ist offen.
Deshalb zeigt der Mond der Erde immer dieselbe Seite. Die Gezeitenkräfte der Erde haben seine Drehung im Lauf der Zeit so abgebremst.
Warum sehen wir immer dieselbe Seite?Orions Hitzeschild trägt ein Material, das bei Temperaturen von rund 2.760 °C kontrolliert abbrennt und so Wärme vom Inneren fernhält.
Die NASA hat dafür Lander bei SpaceX und Blue Origin beauftragt. Orion selbst kann nicht landen.
Raumfahrzeuge im ÜberblickIonentriebwerke eignen sich für lange Reisen von Sonden, nicht für Starts von der Erde. Ihren Strom liefern meist Solarpanels.
Japan beteiligt sich an Artemis unter anderem mit Technik für Mondmissionen und soll Astronauten zum Mond schicken.
Ohne Wetter und Plattentektonik bleiben Mondkrater über Milliarden Jahre erhalten. In manchen am Südpol fällt nie Sonnenlicht.
Oberfläche und LandschaftFlüssiger Wasserstoff muss unter −253 °C bleiben. Das Betanken ist deshalb aufwendig und ein häufiger Grund für Startverschiebungen.
Jedes Paar aus zwei Himmelskörpern hat fünf solcher Punkte. Das James-Webb-Teleskop etwa kreist um den Punkt L2 von Sonne und Erde.
Es entfernt Kohlendioxid aus der Kabinenluft und regelt Feuchtigkeit. Bei Artemis II wurde es erstmals mit Besatzung im tiefen Raum erprobt.
Die Maria entstanden, als Lava große Einschlagbecken füllte. Frühe Beobachter hielten sie für Meere – daher der Name.
MondkarteDie Schwerkraft ist im Orbit nicht verschwunden – Raumfahrzeug und Besatzung fallen nur gemeinsam um die Erde herum.
Für Orion-Flüge sitzt sie im Johnson Space Center in Houston. Den Start selbst leitet das Team im Kennedy Space Center.
Je nach Mission sind das niedrige Kreisbahnen oder weite, stark elliptische Bahnen, die weniger Treibstoff kosten und Funkkontakt zur Erde erleichtern.
Regolith ist scharfkantig und haftet an Anzügen und Geräten. Er enthält Sauerstoff, der sich künftig gewinnen lassen könnte.
Was ist Mondregolith?Sie bekommt genauso viel Sonnenlicht wie die Vorderseite. Weil der Mond dort den Funk zur Erde abschirmt, brauchen Missionen Relaissatelliten.
Erhöhte Kraterränder bekommen dort fast ständig Sonnenlicht, die Kraterböden nie. Das macht die Region für Energie und Ressourcen interessant.
Der MondsüdpolBeim SLS bringt die Oberstufe Orion aus der Erdumlaufbahn auf den Weg zum Mond.
Ein Raumfahrzeug im Orbit fällt ständig, ist aber so schnell, dass es an der Oberfläche vorbeifällt. Die nötige Geschwindigkeit hängt von der Höhe ab.
Orion besteht aus dem Crew Module für bis zu vier Personen, dem Europäischen Servicemodul und dem Rettungssystem für den Start.
Raumfahrzeuge im ÜberblickFür Artemis entwickelt Axiom Space neue Mondanzüge, die mehr Bewegungsfreiheit bieten sollen als die Apollo-Anzüge.
Auch: Raumschiff, Kapsel
Die Rakete bringt es nur ins All und fällt danach ab. Orion etwa ist das Raumfahrzeug, das SLS die Trägerrakete.
Die Kernstufe wird mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff betrieben, zwei Feststoffbooster liefern zusätzlichen Schub beim Start.
Raumfahrzeuge im ÜberblickBei Mondflügen hängt es von der Stellung von Erde und Mond, von Lichtverhältnissen bei der Landung und vom Wetter ab. Ein Fenster kann wenige Minuten oder Stunden lang sein.
Außerhalb des Erdmagnetfelds ist die Strahlung stärker. Bei einem Sonnensturm zieht sich die Orion-Besatzung in einen abgeschirmten Bereich der Kabine zurück.
Auch: Rakete
Auch: Mondeinschuss
Nach dem TLI-Manöver fliegt das Raumfahrzeug rund drei bis vier Tage zum Mond, unterbrochen nur von kleinen Kurskorrekturen.
Artemis II nutzte eine freie Rückkehrbahn – die Schwerkraft des Mondes lenkte Orion ohne großes Triebwerksmanöver zurück zur Erde.
Daraus ließen sich Trinkwasser, Atemluft und Raketentreibstoff gewinnen. Wie viel Eis es gibt und wie gut es erreichbar ist, ist noch offen.
Warum der Südpol?Vom Mond kommend trifft Orion mit rund 40.000 km/h auf die Atmosphäre. Reibung bremst die Kapsel, bevor Fallschirme sie zur Wasserung bringen.
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Nach dem Start brachte das Space Launch SystemSLSDie Schwerlastrakete der NASA, die Orion mit Besatzung ins All bringt.Vollständig erklären die Kapsel zunächst in eine Erdumlaufbahn. Erst die Trans-Lunar InjectionTLIEin Antriebsmanöver, das ein Raumfahrzeug aus einer Erdumlaufbahn auf den Weg zum Mond bringt.Vollständig erklären schickte Orion auf den Weg zum Mond. Auf dem Rückweg musste der HitzeschildDie Schutzschicht an der Unterseite einer Kapsel, die beim Wiedereintritt die enorme Hitze abhält.Vollständig erklären beim Wiedereintritt Temperaturen von rund 2.760 °C aushalten.
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